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Die Digitalisierung hat ein Problem offensichtlich gemacht, das schon seit langer Zeit zwar latent vorhanden war, aber auf Grund mangelnder technischer Möglichkeiten nur wenig Relevanz besaß. Es handelt sich um die unterschiedlichen Anreize, die von direkten angebotsseitigen Subventionen, wie sie im Bereich Kunst, Kultur und freie Medien üblich sind und jenen, die vom Urheberrecht ausgehen. Ein Problem, dass gerade bei der Bereitstellung von Archiven und Bibliotheken von Bedeutung ist und viele Archive trifft – sei es das Cultural Broadcasting Archive (CBA) der freien Radios oder die Nationalbibliothek, sei es den Bestand eines Museums oder das ORF-Archiv, den digitalen Handapparat für Studierende auf Universitäten oder die Europeana. Dabei geht es darum, dass es sich dabei jeweils um gesellschaftlich erwünschte und geförderte Institutionen handelt, die auf Grund des Urheberrechts ihre Breitenwirksamkeit und ihre Zugänglichkeit künstlich einschränken müssen. Auf der einen Seite werden die Institutionen mit Steuermitteln dafür gefördert Inhalte zu archivieren, zu beforschen aber auch öffentlich zugänglich zu machen und zu vermitteln, gleichzeitig ist es ihnen aber unmöglich diese Funktion in dem Ausmaß auszuüben, wie es heutzutage technisch möglich wäre. Der Grund liegt darin, dass es zwei sehr unterschiedliche Arten der Kulturförderung gibt, das Urheberrecht und Subventionen.

Weiter lesen -> Stepan_VFRÖ_RTR (PDF)

in Gemeinnützige Medien-Archive in Österreich, Facultas, Wien 2014 S. 35-42

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