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Heftpräsentation „Kulturrisse“ (01/2012):

Die Debatte um das Urheberrecht, um eine Verschärfung bestehenden Rechts oder um dessen umfassende Überarbeitung auf der Basis einer breiten Diskussion wird zurzeit mit großer Schärfe geführt. Die Kulturrisse nahmen das nicht bloß zum Anlass für ein Schwerpunktheft, sondern laden Anfang Mai nun auch noch zu einer Podiumsdiskussion zum Thema. Die Entwicklung neuer Modelle zwecks Umleitung von Zahlungsströmen zu den Urheber_innen sowie die Fragen, welchen gesetzlichen Rahmen es dafür braucht und wie Umsetzungsperspektiven aussehen könnten, sollen an diesem Abend im Zentrum der Diskussion stehen. Konkrete Modelle wie Kulturwertmarken, gesetzliche Lizenzen, Leermedienabgaben etc. werden dabei aus drei Perspektiven betrachtet: aus juristischer, ökonomischer und nicht zuletzt aus jener der Urheber_innen selbst.

TeilnehmerInnen:

Paul Stepan, Forschungsgesellschaft für kulturökonomische und kulturpolitische Studien (FOKUS)

Dagmar Streicher, Austrian Directors Association (ADA)

Christina Nemec, Musikerin, Labelgründerin von comfortzone

Moderation: Elisabeth Mayerhofer, IG Kultur Österreich

03.Mai 2012, 19:00, Raum der ig architektur, Gumpendorfer Straße 63b (Straßenecke Kopernikusgasse)

Nachhören

Die Podiumsdiskussion in Graz in Kooperation mit der Diagonale ist die Folgeveranstaltung der gut besuchten Konfrontation zum Thema „Urheberrecht im Netz“ im project space am Karlsplatz (16.2.2012). Nach der hitzigen Diskussion über Urheberrechte im Netz und die Initiative „Kunst hat Recht“ soll sich die Veranstaltung in Graz möglichen Lösungsvorschlägen widmen.

Datum
Sa. 24. März 2012
Zeit
16:00 Uhr
Ort
Festivalzentrum Kunsthaus Graz, Space04
Mit
Peter Franck (Chaos Computer Club), Eva Lichtenberger (Mitglied des Europäischen Parlaments), André Nebe (FERA, Europäischer Regieverband), Paul Stepan (Kunst- und Kulturökonom)
Moderation
Dagmar Streicher (Vorstand ADA, Filmschaffende, Dramaturgin)

Nachhören: http://www.ada-directors.com/de/termine/ada-veranstaltungen/2012_03_16_diagonale_diskussion

Ö1

Billig, noch billiger, gratis? Der Streit ums Urheberrecht für Musik im Internet
Gestaltung: Irene Suchy

23. April 2012, 18:25

Das Internet verändert die Musikwelt. Immer mehr Musik wird von Internetplattformen angeboten: die Firmen machen damit Geld, jene, die die Musik geschaffen haben, bekommen wenig bis nichts dafür.
Die Wertschöpfung aus Tonträgern hat sich bereits halbiert. Nun haben Kunstschaffende die Initiative „Kunst hat Recht“ ins Leben gerufen. Sie verweist auf das drohende Prekariat der Musikschaffenden und auf das Menschenrecht des geistigen Eigentums.
Eine mögliche Lösung klingt einfach: eine Tantiemenabrechnung im Netz. Technisch wäre das leicht machbar. Doch es fehlt die politische Lobby.

http://oe1.orf.at/programm/301032

Radio Orange 94.0

Ad Acta – Kunst, Recht & Internet II

Der strengen Reihe zweiter Streich mit Sendungsgästen Monika Mokre und Paul Stepan

Diesmal diskutieren die Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin Monika Mokre und der Kulturökonom Paul Stepan die heikle Thematik. Trotz grossen Verständnisses für die Anliegen der Initiative ‚Kunst hat Recht‘, beurteilen sie doch viele der vertretenen Standpunkte sehr kritisch, die Stossrichtung als solche verfehlt. Lösungen haben auch sie naturgemäß nicht parat, wohl aber Vorschläge und Perspektiven.

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